Frag doch FlatyFind: Wie funktioniert FlatyFind in Kombination mit ImmoScout, immowelt & Co.?

Interview mit Christina Görke, Senior Customer Success Managerin bei FlatyFind

In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Versuche, die großen Immobilienportale anzugreifen und ihnen Marktanteile abzunehmen. Gelungen – das kann man bis heute festhalten – ist das noch niemandem. „Warum auch?“, fragen wir uns bei FlatyFind. Das Feld der Immobilienvermarktung ist weitaus vielschichtiger und umfasst viel mehr als reine Leadgenerierung. Und eines ist auch klar: ImmoScout, immowelt & Co. lösen lange nicht alle Probleme, mit denen Makler, Projektentwickler und Bauträger während der Neubauvermarktung konfrontiert werden. Es gibt also viel Potenzial für eine Koexistenz sowie für smarte Lösungen neben, oder besser: mit, den „Platzhirschen“.

Wie Vermarkter durch die clevere Kombination von FlatyFind mit den großen Anzeigenportalen das Optimum aus der digitalen Immobilienvermarktung herausholen können? Darüber haben wir mit Christina, Senior Customer Success Managerin bei FlatyFind, gesprochen.

Christina, kaum ein Immobilienvermarkter kommt heute an den bekannten Immobilienportalen wie ImmoScout, immowelt & Co. vorbei. Ändert sich das mit FlatyFind?

Nein, die Portale haben ihre Berechtigung und stehen nicht ohne Grund da, wo sie heute stehen. Das heißt aber nicht, dass sie für Vermarkter die Antwort auf alle Fragen sind. Wir haben einen ganz anderen Schwerpunkt als die Immobilienportale. Während es bei ihnen darum geht, über Anzeigen Wohnungsinteressenten zu erreichen und Leads zu generieren, analysiert FlatyFind einerseits Interessenten anhand ihres Suchverhaltens auf die Wahrscheinlichkeit, dass sie wirklich eine Wohnung kaufen. Andererseits optimiert FlatyFind den darauf folgenden Beratungs- und Vermarktungsprozess, in dem der Vermarkter sich optimal auf das Erstgespräch vorbereiten kann und der Interessent die wichtigsten Rahmendaten wie Verfügbarkeit, Preis, Etage, Größe, Ausrichtung etc. bereits kennt. Wir nennen das „Lead-Veredelung“.

Ist FlatyFind im Vermarktungsprozess also an die Immobilienportale angedockt?

Ja, allerdings ist es für uns zweitrangig, woher die Interessenten zu FlatyFind kommen. Das können Anzeigen auf den klassischen Immobilienportale sein, das kann aber auch eine Projektwebseite oder eine klassische Zeitungsanzeige sein. In der Realität kommen die meisten Interessenten heutzutage aber aus Richtung der Immobilienportale.

Ist das so einfach möglich?

Die gute Nachricht vorweg: Ja! Durch den Siegeszug der großen Immobilienportale hat sich in der Vermarktung der Openimmo-Standard durchgesetzt. Da nahezu alle Immobilienvermarkter mit Portalen wie ImmoScout, immowelt & Co. arbeiten, sind wir in Sachen Standardisierung in der Vermarktung weiter als viele andere Bereiche der Immobilienwirtschaft.

Eine Synchronisierung lässt sich etwa durch automatisch ausgelöste Mails, die dann auf der anderen Seite ausgelesen werden, relativ leicht umsetzen. Auch eine Verknüpfung über API („Application Programming Interface“) – also direkte Schnittstellen zwischen den Systemen – können wir anbieten.

Wie sieht das im Einzelfall, beispielsweise bei einem Neubauprojekt, aus?

Wenn ein Bauträger ein neues Projekt in die Vermarktung bringt, schaltet er in der Regel eine oder mehrere Anzeigen auf den bekannten Portalen. Dort sehen potenzielle Wohnungskäufer dann erst einmal die wichtigsten Informationen im Überblick, natürlich zum Projekt selbst, zu Lage und Umfeld und zum Bauträger oder Makler. Sobald der Interessent eine Anfrage stellt, kam bislang der Vermarkter ins Spiel, der den Lead übernommen hat, entsprechende Informationsmaterialien versendet und gegebenenfalls angerufen hat. Dieser Prozess ist vor allem für den Vermarkter zeitaufwändig und oftmals frustrierend, wenn es zum Beispiel keine zum Suchprofil passenden Wohnungen mehr gibt oder der Interessent sich als Immobilientourist entlarvt.

Zeitaufwendiger Vermarktungsprozess von Neubauimmobilien über Immobilienportale. ©FlatyFind

Wie lässt sich dieser aufwändige Prozess also verbessern?

Mit FlatyFind verkürzen Vermarkter diese zeitintensiven Vertriebsprozesse, in dem der Interessent nach der Anfrage auf dem Portal automatisch eine E-Mail erhält, die ihn zum 3D-Wohnungsfinder von FlatyFind führt. Dort kann er sich bequem und ohne Zeitdruck das gesamte Projekt in einer interaktiven 3D-Virtualisierung ansehen und Detailinformationen zu jeder einzelnen Wohnung abrufen. Bereits reservierte Wohnungen werden automatisch ausgeblendet. Das spart dem Vermarkter erstmal viel Zeit und Aufwand und nützt auch den Interessenten hinsichtlich Übersichtlichkeit, Informationstiefe und Aktualität. Viel wichtiger aber ist, dass FlatyFind dann noch weiteren Vorteile entfaltet, wenn es darum geht mit den Leads zu arbeiten.

Vereinfachter Vermarktungsprozess von Neubauimmobilien durch die Verknüpfung von FlatyFind mit Immobilienportalen. ©FlatyFind

Wie funktioniert die von dir angesprochene Lead-Veredelung?

Während sich die Interessenten im 3D-Wohnungsfinder in Ruhe umschauen und durch die Wohnungen klicken, entstehen Nutzungsdaten, die FlatyFind automatisch analysiert und auswertet. Daraus ergibt sich eine ganze Bandbreite an Ansatzpunkten, die den Vermarktungsprozess deutlich optimieren und letztlich dazu führen, dass der einzelne Lead besser und schneller bearbeitet werden kann.

Was bedeutet das konkret?

Die zwei aussagekräftigsten Beispiele: Bei einer Vielzahl von Anfragen priorisiert FlatyFind diese automatisch, indem es die Zahlungsbereitschaft der Interessenten erkennt. Gleichzeitig werden mit unserem Best-Price-Algorithmus automatisch Empfehlungen zu möglichen Preisanpassungen errechnet, die sowohl auf der Nachfrageentwicklung am Markt als auch an dem jeweiligen Projekt basieren.

Wie gehen FlatyFind und die Immobilienportale also zusammen?

Grundsätzlich geht es darum: Die Portale sind ausgesprochen gut darin, Interessenten und Projekte zusammenzubringen. An diesem Punkt hört die Vermarktung aber lange nicht auf. Im Gegenteil: Für Vermarkter geht es hier meist erst richtig los: Die richtigen Interessenten identifizieren, Beratungsgespräche führen, Fragen aus dem Weg schaffen etc. Und genau da setzt FlatyFind an: Indem aus den generierten Leads das Optimum herausgeholt und die Beratung an den richtigen Stellen unterstützt wird und so punktgenau erfolgen kann. Der gesamte Vermarktungsprozess profitiert dann ungemein von der Koexistenz der Lösungen, die je ihre Stärken ausspielen können.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt, der nicht zu vernachlässigen ist: In der Praxis läuft die Vermarktung dann nicht nur effizienter: Die meisten unserer Kunden können durch die parallele Nutzung von FlatyFind auch die Anzahl ihrer Anzeigen und somit die Kosten für Portale deutlich reduzieren.

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Es ist immer Luft nach oben: Mit FlatyFind gestalten Sie Ihre Vertriebsprozesse noch effizienter und sparen wertvolle Zeit. Durch die automatisierte Leadgenerierung und -priorisierung wissen Sie, welchen Interessenten Sie sich zuerst widmen sollten und kommen schneller zum Abschluss. 

Daniel Kremin

Daniel Kremin

Daniel treibt als Chief Product Officer die strategische Weiterentwicklung der Produktpalette von FlatyFind voran. Als Dipl.-Designer, Webentwickler und Vermarktungsexperte ist Daniel ein Synergie-Bündel und weiß (fast) jedes Problem für unsere Kunden zu lösen.

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