Frag doch FlatyFind: Wie entsteht eigentlich ein interaktiver Wohnungsfinder?

Interaktive Wohnungsfinder sind aus der Neubauvermarktung nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile hat wohl jeder schon einmal ein digitales 3D-Modell eines entstehenden Wohnprojekts gesehen, mit dem sich Interessenten einen guten ersten Eindruck vom künftigen Gebäude machen können – viel anschaulicher und intuitiver, als es statische Renderings und Visualisierungen ermöglichen. Über die Vorteile dieser Technologie haben wir  in unserem Artikel 5 unschlagbare Gründe für einen Wohnungsfinder bereits geschrieben.

#FragDochFlatyFind

In unserer Reihe „Frag doch FlatyFind“ erfahren Sie, wie Sie unseren 3D-Wohnungsfinder optimal einsetzen. Sie möchten auch eine Frage loswerden? Gerne doch! Schreiben Sie uns an hallo@flatyfind.com.

Heute soll es um die eher praktischen Fragen gehen: Wie entsteht eigentlich so ein 3D-Wohnungsfinder? Dazu sprechen wir mit unserem CPO Daniel Kremin. Los geht’s!

Daniel, Hand aufs Herz: Ist die Erstellung eines 3D-Wohnungsfinders sehr aufwändig?

Die Erstellung ist zunächst einmal weniger aufwändig, als manch einer befürchten würde und hängt in erster Linie von der Größe des Projekts und der vorhandenen Dokumentation ab. Bei gut gepflegter Dokumentation benötigt ein erfahrender 3D-Artist für ein kleineres Projekt mit einem Gebäude nur wenige Tage. Wird ein Projekt mit mehreren Bauabschnitten und mehreren darin abzubildenden Einzelgebäuden virtualisiert, so kann das bis zu einigen Wochen dauern.

Erforderlich Projektdaten für einen Wohnungsfinder

Stichwort Dokumentation: Was wird für die Erstellung eines Wohnungsfinders benötigt?

Den Ausgangspunkt bilden zunächst die Plandaten des Grundstücks, die Grundrisse und Schnitte der Gebäude. Auf dieser Basis wird das Projekt von der Bodenplatte aus aufwärts virtuell aufgebaut. Anschließend wird die Baubeschreibung benötigt, damit die Materialien beispielsweise für das Dach, die Fassaden, Balkone, Fenster oder Armaturen möglichst realistisch abgebildet werden können. Außerdem braucht es die Wohnungsliste. Diese bildet nicht nur die Grundlage für den tabellarischen Wohnungsfinder, sondern ermöglicht es auch, die Lagen der Einzelwohnungen im Objekt später interaktiv zuzuordnen.

Was hat es damit auf sich? In der Regel werden die Wohnungen ja ohnehin aufgelistet.

Wir setzen das so intuitiv wie möglich um: Ein Kaufinteressent erkennt, wenn er mit dem Mauszeiger über das Objekt fährt, welche Wohneinheit er gerade anschaut. Und wenn er andersherum die Wohnungsliste durchgeht, wird auch die entsprechende Wohnung im virtuellen Modell grafisch hervorgehoben. Diese Orientierung auf den ersten Blick ist sehr hilfreich und kommt dem Nutzer sehr entgegen, muss er sich doch sonst durch Tabellen kämpfen und manuell herausfinden, wo welche Wohnung mit welchem Schnitt und welcher Fläche sich eigentlich genau befinden wird.

Und das ist alles?

Grundsätzlich reicht das, ja. Aber „Sky is the limit“ – bei Wohnungsfindern im wahrsten Sinne des Wortes: So kann das 3D-Modell auch zu unterschiedlichen Tageszeiten und den damit einhergehenden Lichtverhältnissen gezeigt werden. Und natürlich lässt sich auch vorhandene und geplante Umgebung beziehungsweise Landschaft abbilden. Viele Objekte bestechen durch ihre besondere Lage und das sollte sich auch schon im Wohnungsfinder zeigen. So kann beispielsweise auch ein Gewässer an der Grundstücksgrenze Teil der Virtualisierung sein.

Das 3D-Modell zeigt also eine möglichst realistische Zukunft des entstehenden Objekts und seiner Lage?

Oft ist es sogar so, dass der 3D-Artist höhere Ansprüche an den Realitätsgrad des Wohnungsfinders hat als der Auftraggeber. Denn letzterer will in erster Linie verkaufen. Es kann beispielsweise auch die umgebende Bebauung Teil des 3D-Modells sein. Diese verdeckt dann aber in gewissen Perspektiven Teile des Objekts. Letztlich ist der 3D-Wohnungsfinder also immer ein Kompromiss zwischen Realitätsgrad und der schönsten möglichen Darstellung zu Vermarktungszwecken.

Projektentwickler haben oft spezielle und sich wandelnde Ansprüche. Ist ein aufwändig erstellter Wohnungsfinder dafür nicht zu unflexibel?

In der Tat bewegen sich Projektentwickler häufig in einem sehr dynamischen Umfeld: Teils noch in Verhandlungen mit der Kommune, da drängt schon die vertriebliche Kostenkalkulation. Und dann klopft noch der Architekt an. Schnell ändert sich die Farbe des Klinkers oder das Material der Balkonbrüstung. Wir haben den Erstellungsprozess unserer Wohnungsfinder auf den Projektentwicklungsprozess abgestimmt und ermöglichen damit die notwendigen Iterationen.

Wir stellen Ihnen unseren 3D-Wohnungsfinder und das daran angeschlossene Analyse-Tool in einer unverbindlichen Live-Demo vor. Selbstverständlich gehen wir dabei gerne auf Ihre individuellen Fragen ein.

Ihre Frage ist noch offen? Dann schreiben Sie uns gern: hallo@flatyfind.com.

Daniel Kremin

Daniel Kremin

Daniel treibt als Chief Product Officer die strategische Weiterentwicklung der Produktpalette von FlatyFind voran. Als Dipl.-Designer, Webentwickler und Vermarktungsexperte ist Daniel ein Synergie-Bündel und weiß (fast) jedes Problem für unsere Kunden zu lösen.

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